Auf ewig ungelesen

Vorwörter sind der Darmfortsatz des Geschriebenen: Überflüssig. Und manchmal sind sie so schmerzhaft, dass sie weh tun – und dann am besten entfernt werden. Eine gute Funktion erfüllen sie nur selten.

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Ein Lob der Verschwörungstheorie

Die Haare ohne Frisur, der Blick geht wirr ins Leere. Verschwörungstheoretiker werden wie wahnsinnige Nerds dargestellt. Das Wort ist längst zum Synonym für abgedrehte Spinner geworden. Der Verdacht, es handele sich um eine Verschwörungstheorie, diskreditiert jede These. Mit fatalen Folgen.

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Mehr Frikadellen als Jesus

Fußballturniere sind TV-Höhepunkte: Spannung, Aktion und hunderte kleine und große Geschichten am Rand. Doch bevor die Fans dieses Vergnügen genießen dürfen, müssen sie durch eine Hölle, die da heißt Vorberichterstattung. Einer fehlt dabei nie.

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Amokläufe und Killerspiele

Mitunter gibt es in den Medien Reflexe. Einer: Dreht ein junger Mann durch, folgt darauf eine Debatte über Ego-Shooter – zu „Killerspielen“ stilisiert. Im besten Fall hat das mit dem Thema nichts zu tun. Meist lenkt es aber obendrein von eigentlichen Problemen ab.

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Uns fehlen Gäste

Gottschalk live ist nur zum Teil an selbst verschuldeten Fehlern gescheitert: Schlecht vorbereiteter Moderator, keine durchdachte Dramaturgie und fahriger Gesamteindruck. Dazu kommt eine grundsätzliche Schwäche des deutschen Showgeschäfts: Uns fehlen die guten Talkgäste.

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